Alle Abgeordnete sortiert nach:
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Prof. Dr. Kurt Joachim Lauk
 | | Partei: | CDU/CSU |
| Bundesland: | Baden-Württemberg |
| Position: | dafür |
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EP-Ausschüsse
- Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten; als stellvertretendes Mitglied
- Ausschuss für Wirtschaft und Währung; als Mitglied
Adressen
- , Königstraße 1A, 70173, Stuttgart, Deutschland
Kontaktdaten
| Telefon | 0711/222 16 65 |
| Email | info_at_prof-lauk.de |
Infos
Herr Lauk möchte "Innovationsfähigkeit" und "Unternehmensfortbestände" mit Ratsversion sichern
Ich unterstütze eine Richtlinie zur "Patentierbarkeit
computerimplementierter Erfindungen", wenn drei Eckpunkte erfüllt sind:
1. Die Richtlinie muss die Innovationsfähigkeit schützen und vorantreiben;
2. die Richtlinie muss das Wachstum begleiten und
3. die Richtlinie muss Unternehmensfortbestände und den Wettbewerb international fördern.
Im Unterschied zum homogenen US-Markt herrscht in Europa ein zerstückelter
Binnenmarkt mit länderspezifischen, juristischen und kulturellen
Eigenheiten. Der deutsche Markt ist in den vergangenen Jahren deutlicher
weniger gewachsen, als z.B. der britische, osteuropäische oder gar
amerikanische Markt. Kurz gesagt: Wir haben in einer wichtigen Branche
international an Boden verloren.
Der Rat hat eine neue Richtlinie mit zwei Zielen vorgeschlagen:
1. Das Patentrecht in diesem Bereich zu harmonisieren und
2. innerhalb des Binnenmarktes eine möglichst einheitliche Rechtsanwendung
durch Patentämter und -gerichte zu gewährleisten.
Reine Software sollen weiterhin nicht über Patene geschützt werden dürfen.
Das Urheberrecht bleibt bestehen und wird nicht abgeschafft. Die
Kernvoraussetzung für die Patentierbarkeit computerimplementierter
Erfindungen ist das Vorliegen eines "technischen Beitrags".
Im Ratsvorschlag ist meiner Meinung nach die klare Abgrenzung zwischen
patentfähigen Erfindungen und nicht patentfähigen Programmen gewährleistet.
Es findet keine zu weit gehende Einschränkung der Patentierbarkeit
technischer Erfindungen statt, d.h.: EDV-gestützte Innovationen lohnen sich
und der technische Fortschritt wird nicht gehemmt.
Ansonsten befürchte ich negative Auswirkungen auf den Innovationsstandort
Europa.
In einer von mir mitorganisierten Anhörung am 12. Mai im
baden-württembergischen Landtag konnten viele von Ihnen Ihre Sorgen zu
diesem Ratsvorschlag vorbringen. Ich nehme Ihre Sorgen ernst und bringe sie
in die Beratung in die Fraktion mit ein. In meinen vielen Gesprächen haben
sich aber gerade klein- und mittelständische Unternehmen für die Richtlinie
ausgesprochen, da sie um ihre Wettbewerbsfähigkeit fürchten. Kleinere
Entwickler wollen ihre Erfindungen durch Patente schützen können, da
ansonsten die Gefahr besteht, dass Großunternehmen diese Idee übernehmen und in den eigenen Produkten wirtschaftlich verwerten. 24.6.2005, E-Mail
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