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Atomkampagne: Brauchen wir AKWs nicht doch für Klimaschutz, Versorgungssicherheit oder billigen Strom?

Durch millionenschwere PR-Maßnahmen wie flächendeckende Großplakate, Anzeigen in den auflagenstärksten Medien usw. versuchen die Atomstromkonzerne und ihre Dachorganisationen seit Jahren, das Image der Branche aufzupolieren. Insbesondere sind sie auf die Klimadebatte aufgesprungen und wollen die Atomkraft als Klimaretter inszenieren. Dadurch hoffen sie, von den großen Problemen wie der nach wie vor ungelösten "End"lagerfrage und der Sicherheitsfrage ablenken zu können. Doch immer mehr Menschen erkennen,

  • dass Atomkraft die Entwicklung der regenerativen Energiequellen und damit wirksamen Klimaschutz massiv behindert
  • dass Atomkraft nur existiert, weil die Beseitigung des Jahrmillionen strahlenden Atommülls kommenden Generationen aufgebürdet wird
  • dass Atomkraftwerke große Anteile Strom für den Export erzeugen und für die Versorgungssicherheit gar nicht nötig sind
  • dass Atomkraft nur einen kleineren Anteil unseres Stroms erzeugt und zur Gesamtenergieerzeugung noch viel weniger beiträgt
  • dass Atomkraft nur durch Milliardensubventionen vermeintlich "billigen" Strom erzeugt und Strom aus abgeschriebenen Atomkraftwerken nicht zu günstigem Strompreisen sondern nur zu hohen Gewinnen der Atomkraftkonzerne führt
  • dass Atomkraft nicht nur im Katastrophenfall sondern auch im "Normalbetrieb" tödlich ist, etwa für die Bewohner in den Uranabbaugebieten der Erde
  • dass Atomkraftbetreiber und mit ihnen gemeinsame Sache machende Politiker kein Vertrauen verdienen, weil immer wieder Störfälle vertuscht oder runtergespielt, Probleme in Lagern wie Asse geleugnet und Gutachten wie zu Gorleben nach politischer Vorgabe nicht jedoch nach wissenschaftlich abgesichterter Erkenntnis und gebotener Risikominimierung erstellt wurden.

Weitere noch detailliertere Begründungen zur Atomkampagne bietet das 5-Minuten-Info