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Montag, 26. Juli 2010

Atom-Alarm in Weiden

Am 26. Juli haben Anti-Atom-Aktive in Weiden "Atom-Alarm" geschlagen - wie auch in rund 60 Wahlkreisen im ganzen Land. Lautstark und unüberhörbar machten sie dem CSU-Abgeordneten Albert Rupprecht deutlich, dass die Menschen in seinem Wahlkreis keine längeren AKW-Laufzeiten wollen!

Aktionsbericht und Bilder von den Organisator/innen

Zwischen 14 und 15 Uhr trafen sich in Weiden/Oberpfalz rund 60 Anti-Atom-Aktivisten vor dem Neuen Rathaus, um ihrer Wut über die geplante Verlängerung der AKW-Laufzeiten Luft zu machen. Mit Tröten, Trillerpfeifen und Trommeln (und den unvermeidlichen Vuvuzelas) wurde Atom-Alarm gegeben und lautstark "Abschalten" skandiert. Außerdem wurden längere AKW-Laufzeiten in die Grüne Tonne entsorgt (siehe Foto). Eltern, Kinder, junge Leute und alte Anti-WAA-Veteranen hielten den Protest eine volle Stunde lang aufrecht und gingen auch dann nicht nach Hause, als es zu regnen anfing.

MdB Albert Rupprecht ließ sich entschuldigen, die Einladung sei zu kurzfristig gewesen. Zuletzt aber solidarisierte sich der Weidener Oberbürgermeister Kurt Seggewiß (SPD) mit der Aktion, reihte sich bei den Demonstranten ein und nahm stellvertretend die e-mail-Proteste von über 154.000 Unterzeichnern entgegen, die er dem CSU-Abgeordneten Rupprecht übergeben will.

Text von Sonja Schuhmacher, Fotos von Günter Stalinski

Atom-Alarm in Weiden

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