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Montag, 26. Juli 2010

Atom-Alarm in Tübingen

Am 26. Juli haben Anti-Atom-Aktive in Tübingen "Atom-Alarm" geschlagen - wie auch in rund 60 Wahlkreisen im ganzen Land. Lautstark und unüberhörbar machten sie der CDU-Abgeordneten Annette Widmann-Mauz deutlich, dass die Menschen in ihrem Wahlkreis keine längeren AKW-Laufzeiten wollen!

Für Infos zum aktuellen Aktionstag am 21. August bitte hier klicken

Aktionsbericht und Bilder von den Organisator/innen

Widmann-Mauz – schalt aus!

Auf Plakaten und Bannern forderten Atomkraftgegner/innen die Bundestagsabgeordnete Annette Widmann-Mauz auf, den Ausstieg aus der Atomkraft nicht zu verwässern, sondern endlich abzuschalten.

Vor dem Tübinger CDU-Bürgerbüro schlugen ca. 150 Menschen zwischen 4 und 80 Jahren lautstark Alarm. Über eine halbe Stunde tröteten, trommelten und riefen die Aktivisten „Abschalten!Abschalten!“. Mitgebrachte Atommüllfässer und „Atomkraft – Nein Danke“-Fahnen rundeten das Bild ab. Passanten wurden mit Flyern und essbaren Atomkraftwerken informiert und blieben zum Teil gleich vor Ort und reihten sich ein.

Leider konnte weder Frau Widmann-Mauz, die für den Wahlkreis Tübingen im Bundestag sitzt, persönlich, noch eine Vertreterin, die von über 150'000 Menschen unterschriebene Erklärung gegen ein Comeback der Atomkraft entgegen nehmen. Aus dem Bürgerbüro hieß es lapidar man solle die Erklärung in den Briefkasten schmeißen. Die Aktivisten klebten daraufhin die Erklärung an den Briefkasten des Bürgerbüros und legten ihr eine Broschüre „100 gute Gründe gegen Atomkraft“ dazu. Begleitet wurde das ganze Spektakel vom Reutlinger-Tübinger-Fernsehen sowie dem Radiosender Wüste Welle – so konnte sich auch Frau Widmann-Mauz dem Protest nicht entziehen.

Text von Moritz Tremmel, Fotos von Brigida Lorenz

Atom-Alarm in Tuebingen

Atom-Alarm in Tübingen

Atom-Alarm in Tübingen

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